PAUSENTRATSCH

Vorder- und Hintergründe.


400 Jahre Leidenschaft. Über die Entstehung und Zukunft der Oper

Seit Herbert von Karajans Direktionszeit wird in Wien Oper mehr und mehr in Originalsprache gesungen. Ob das in allen Fällen gut ist? Hie und da - nicht nur bei Janacek - wäre es gut, wenn man etwas vom Text verstünde.

Nur wenn Nikolaus Harnoncourt in einem Antiquariat einen Klavierauszug findet, darf Smetana hierzulande wieder auf Deutsch gesungen werden.

Warum brüllen die alle so? Über die Gesangskultur

Darf man das hohe C singen, wenn es gar nicht geschrieben steht? Und andere Verdiana

Was müssen Tenöre können? Versuch über das Hohe C und die Gesangskunst im allgemeinen

Belcanto und die "Lust am Geschrei" (Chr. Ludwig)

Glanz und Elend der Belcanto-Renaissance

Die Netrebko, natürlich. Aber auch die Bartoli. Und die Garanca? Versuch über die Primadonna

Apropos Sexismus: Die Tenöre schlagen zurück. Wie gut singen schöne Männer?

Grenzgänge: Placido Domingos erste Ausflüge ins Bariton-Fach und anderes mehr (1992)

Der erste Eindruck entscheidet nicht nur ein Bewerbungsgespräch - er klärt auch die Frage, wer eine Primadonna ist. Und wer ein Abendkleid tragen kann, rettet die Operette . . .

Ist es auch Wahnsinn, hat es doch Melodie - Versuch über die Wahnsinnsszene in der Oper

Über das Absagen - aus Not oder aus Übermut   

Klassische Inszenierungen sind ihnen fad, Oper ist nur gut, wenn Weltstars singen - über die Heuchelei unter den Opernfreunden, einst und jetzt

Die Opernhäuser bringen zu wenig Neuproduktionen heraus (Alexander Pereira im Gespräch)

Über Margarethe Wallmann, die Schöpferin der dauerhaftesten Wiener Opern-Inszenierung: "Tosca"

Viel ist vom Originalklang die Rede - dabei bleibt es fraglich, wie Musik zu Mozarts Zeit wirklich geklungen hat. Viel eher wissen wir, wie die Darsteller auf der Bühne agiert haben. Ein Beitrag zum Regisseurs-Theater.

Wie die MET auf das Regisseurs-Theater reagiert

"Fortschrittliche" Direktoren spielen mit Regietheater-Premieren die Zuschauerräume leer; die Politik hält an ihnen fest. Was muß ein Theaterleiter eigentlich können?

Alfred Wopmann über die Frage, wie er den Bregenzer Festspielen zu internationalem Rang verhalf

Bildende Künstler und die Oper. Von Picasso bis Nitsch

Pier Luigi Pizzi: "Die Oper ist nicht tot!"

Repertoirebetrieb oder Stagione? Alexander Pereira über sein Konzept für Zürich  (1991)

Die Stärke der Wiener Oper ist das Repertoiresystem.

Welche Stücke liebt das Wiener Publikum? Straßenfeger "Carmen", Ladenhüter "Liebestrank"      

Ein Versuch über das Liebesduett

Die schwarze Frau. Als Nestroy in der Parodie der "weißen Dame" auftrat

Romantik und Kitschverdacht; stehen wir doch zu unseren Gefühlen

Der ORF und sein Kulturauftrag: Wenn Opernhelden zu TV-Stars werden

Wieviel Oper gehört ins Fernsehen?

Faust (nicht nur von Goethe) in der Musikgeschichte

Alt schauen die Götter aus. Antike und mythologische Stoffe haben in der Oper ziemlich ausgedient.

Bayreuth und die Politik

Opernbälle sind gefährlich. Zumindest waren sie das historisch gesehen zuweilen

Über die Mode, in Opern Dialoge umzuschreiben oder wegzulassen.

Ein Stadion ist zum Fußballspielen da. Aber die Tenöre waren früher dort . . .

und Tosca erscheint nicht . . . als Jonas Kaufmann auf Angela Gheorghiu warten musste

Über den vielerorts geübten Brauch, in Richard Strauss Einakter "Capriccio" eine Pause einzulegen

Wie teuer darf Oper sein?

Oper bringt mehr als sie kostet! Über die Umwegrentabilität

Das Ende der teuren Studioproduktionen von CDs. "Großes Finale" mit Domingos "Tristan".

Alexander Pereira, Einstand als Operndirektor in Zürich, 1991, unter der Lupe.





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