• Alexander SKRJABIN  (* 1872, Moskau    + 1915, Moskau)
  • der Esoteriker

Alexander Skrjabin war wie viele seiner russischen Kollegen nicht nur einer der herausragenden Komponisten seiner Zeit, sondern auch ein glänzender Pianist. Nebst Rachmaninow und Prokofieff war er gewiß der eleganteste, geschmeidigste Stilist - und immer für Überraschungen gut.

Eine Zeitzeugin berichtet von der legendären Tournee Skrjabins mit Serge Kussewitzky, für die der Dirigent ein Wolga-Schiff gemietet hatte, das die beiden von Stadt zu Stadt brachte. Bei jeder Station musizierte man Skrjabins eigenes Klavierkonzert mit dem Komponisten am Flügel und Kussewitzky am Dirigentenpult. Und jedesmal soll Skrjabin sein Werk anders interpretiert haben . . .

Aufnahmen, die der Komponist für Welte-Mignon auf Klavierrollen eingespielt hat, geben ein Bild von seinem rhythmisch freien, improvisatorischen Spiel.
Vor allem die dis-Moll-Etüde verblüfft zunächst mit einem erstaunlich ruhigen Grundtempo, innerhalb dessen sich das Spiel Skrjabins aber durch lebhafte Artikulation und emotionale Erregung in einen regelrechten Furor steigert. Wohingegen das viel gespielte "Poeme" (op. 32/1) unter den Händen seines Komponsisten gar nichts Schwärmerisches hat, sondern zu einem irisierenden, glasklar-durchsichtiges Klangbild wird.


 

 

 

 

Eine Zeitzeugin berichtet von der legendären Tournee Skrjabins mit Serge Kussewitzky, für die der Dirigent ein Wolga-Schiff gemietet hatte, das die beiden von Stadt zu Stadt brachte. Bei jeder Station musizierte man Skrjabins eigenes Klavierkonzert mit dem Komponisten am Flügel und Kussewitzky am Dirigentenpult. Und jedesmal soll Skrjabin sein Werk anders interpretiert haben . . .



Aufnahmen, die der Komponist für Welte-Mignon auf Klavierrollen eingespielt hat, geben ein Bild von seinem rhythmisch freien, improvisatorischen Spiel.
Vor allem die dis-Moll-Etüde verblüfft zunächst mit einem erstaunlich ruhigen Grundtempo, innerhalb dessen sich das Spiel Skrjabins aber durch lebhafte Artikulation und emotionale Erregung in einen regelrechten Furor steigert. Wohingegen das viel gespielte "Poeme" (op. 32/1) unter den Händen seines Komponsisten gar nichts Schwärmerisches hat, sondern zu einem irisierenden, glasklar-durchsichtiges Klangbild wird.